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03.06.2019 14:07

WTE kehrt zu bewährtem Teilnahmemodus bei Poomsae-Europameisterschaften zurück

 

Wie die World Taekwondo Europe am 22. Mai 2019 bekannt gegeben hat, haben sich die Mitgliedsverbände im e-Voting einstimmig für den Vorschlag der WTE ausgesprochen, dass jeder Mitgliedsverband „nur einen (1) Quotenplatz pro Klasse“ an der Europameisterschaft Poomsae besetzen kann. Eine direkte Qualifikation von Sportlerinnen und Sportlern ist nicht mehr möglich. Die WTE hat dies als Folge von Rückmeldungen aus Nationalverbänden zum Teilnahmemodus zur Abstimmung gestellt und begründet die Rückkehr zum lange praktizierten Modus damit, dass die Poomsae-Europameisterschaften „als Elite-Veranstaltungen erachtet werden“. Mit der Umsetzung des Abstimmungsergebnisses bestätigt und respektiert die WTE die Überzeugung aller Mitgliedsverbände und damit auch der DTU. 

 

Die DTU hat den Vertretungsanspruch, ein Nationalteam der jeweils Besten ihrer Altersklasse zu nominieren und zu entsenden. Trotzdem war auch 2019 eine Direktqualifikation für die EM möglich, über die sich Sportlerinnen und Sportler qualifiziert haben. Die DTU hat die Anmeldung dieser Sportlerinnen und Sportler gemäß der Ausschreibung der WTE vorgenommen. Im Vorfeld der EM haben die Verantwortlichen des Technikbereichs der DTU kommuniziert, dass eine sportliche Betreuung durch den DTU-Staff – wie bereits 2017 – nur für die nominierte Nationalmannschaft erfolgen kann, wie es gemäß der „Ordnung für den Sportverkehr Technik“ (OST) ihre Aufgabe ist. 

 

Im Übrigen stellen die Mitglieder des Staffs fest, dass sie sich zu subjektiven Empfindungen und persönlichen Befindlichkeiten sowie zu Interpretationen oder Spekulationen nicht äußern. Sie treten aber unwahren Behauptungen in der Berichterstattung entschieden entgegen und stellen Folgendes richtig: 

 

- Zu keinem Zeitpunkt hat der DTU-Staff eine Einschränkung der Kommunikation und des Umgangs zwischen den Mitgliedern des Nationalteams und den Quotenteilnehmerinnen und -teilnehmern oder anderen Personen gewünscht oder gar angeordnet. Vielmehr wurde explizit formuliert, dass keine Veränderung im Umgang mit allen deutschen Sportlerinnen und Sportlern gewünscht ist.

 

- Zu der Äußerung, dass „Mobbing von Mitsportlern als offizieller Teamauftrag jedenfalls nicht Schule machen [sollte]“: Diese Äußerung impliziert, dass von offizieller Seite der DTU ein „Auftrag“ zum Mobbing erteilt worden sei und dass die Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft Mitsportlerinnen und Mitsportler gemobbt hätten. Außerdem wird behauptet, dass „die Sportler das Gefühl hatten, von der DTU-Führung gemobbt und diskriminiert zu werden“. Diese unwahren Anschuldigungen weisen wir im Namen aller Nationalmannschaftsmitglieder und Offiziellen zurück. Die DTU und das Nationalteam der DTU verurteilen Mobbing und Diskriminierung aufs Schärfste. Die DTU behält sich vor, unsportliches Verhalten von Kadermitgliedern gemäß Sportordnung zu sanktionieren.

 

- Zu den Vorwürfen fehlender administrativer, organisatorischer und finanzieller Unterstützung ist festzuhalten: Der Staff ist gemäß OST für das von der DTU nominierte Team verantwortlich. Die Ausstattungsfrage regelt ebenfalls die OST. Sportlerinnen und Sportler mit über Qualifikationsturniere erworbener Startberechtigung haben eine Deklaration unterzeichnet, in der darauf hingewiesen wird, dass die qualifizierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle aufkommenden Kosten selber tragen müssen. 

 

Alle "Neuregelungen" zum Nachlesen gibt es hier.

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